FUTTERTIERE

 

Enchytraen (Enchytraeus albidus)

Essigfliegen (Drosophila spec)

Grindalwürmer (Enchytraeus buchholzi)

Mikro (Turbatrix, Anguillula)

Obstfliegen (Drosophila melanogaster)

Pantoffeltierchen (Paramecium caudatum)

Springschwänze (Collembolen)

 

 

Enchytraen (Enchytraeus albidus)

Um Enchytraen zu züchten, braucht man eine Holzkiste (30 cm breit, 20 cm tief und 15 - 20 cm hoch) mit einem gut verschließbaren Deckel. Auf den Deckel macht man ein paar Löcher, diese verschließt man mit Nylonfaser, so daß Luft zu den Würmern kommt. Als Substrat kann man ungedüngte Wald- oder Komposterde verwenden. Die Temperatur soll nicht über 20 ° sein, besser sind 15 °. Man sollte darauf achten, daß sie nicht zu nass gehalten werden, sondern nur leicht feucht. Gefüttert werden die Enchytraen mit Hafermark oder gekochtem Gemüseabfall. Man kann auch überbrühten Salat oder Kochsalat geben, kein Fett oder Milch. Gefüttert wird erst, wenn kein altes Futter zu sehen ist. Verschimmeltes Futter sollte man entfernen. Wenn die Würmer im Kistchen sind, deckt man das Ganze mit einer Glasscheibe ab. Gegen Milben kann man Mottenkugeln oder einen Beutel Mottenmittel in eine Ecke, aber nicht in unmittelbare Nähe des Futters geben.

Anhang: Die als Fischfutter in Frage kommenden Enchytraen gehören fast alle zu den Wenigborstern (oligochaeta), dazu gehören Enchytraen, Grindalwürmer, Tubifex und auch Regenwürmer.

Engelbert FISCHER

 

 

Essigfliegen (Drosophila spec)

Als Zuchtbehälter eignen sich 1-Liter Gläser, oder abgeschnittene Petflaschen. Der Futterbrei (Zuchtsubstrat) wird nur ganz einfach aus Hundeflocken, Trockenhefe, Essig und Wasser hergestellt. Kein Obst verwenden, dieses schimmelt nur. Und auch kein Nipagin verwenden, es ist sehr gefährlich ! Nehmen Sie Hundeflocken ohne Gemüse und Fleisch. Hundeflocken werden mit viel Wasser, ein paar Tropfen Essigessenz und 1/4 Päckchen Trockenhefe zu einem eher dickflüssigen Brei gerührt und über Nacht stehen gelassen. Danach werden die Behälter ca 2 cm hoch befüllt. Damit die Fliegen auch wo sitzen können, gibt man eine Handvoll Holzwolle (erhältlich in Glasereien oder Geschäften die mit Tonwaren handeln) darauf.

Wenn Sie den Zuchtbehälter mit Brei und der Holzwolle gefüllt haben, geben Sie 20 - 30 Essigfliegen dazu und verschließen den Behälter mit einem, oder besser zwei Strümpfen (bei einem Strumpf kann es leicht passieren, daß eine fliegende Fruchtfliege durch den Strumpf hindurch die flugunfähigen befruchtet und plötzlich fliegen alle).

Wenn Sie Fische oder Terrarientiere züchten und Sie legen wert auf besondere Farbenbracht, geben Sie dem Futterbrei 2 - 3 Eßlöffel edelsüßen Paprika bei.

Franz SCHERLEITNER

 

Grindalwürmer (Enchytraeus buchholzi)

Die Grindals sind ein sehr gutes Lebenfutter. Um diese zu züchten, braucht man ein Plastikgefäß (ca 30 cm breit und 8 - 10 cm hoch) mit einem gut verschließbaren Deckel. Aus dem Deckel schneidet man ein kleines Viereck aus und verklebt es mit ganz feiner Gaze, damit keine Fliegen hinein kommen. Als Substrat verwende ich 1 cm große Schaumgummiwürfel. Achtung - man kann nicht jeden Schaumgummi verwenden. Er darf nicht zu Fein - aber auch nicht zu Grobporig sein. Frisches Substrat sollte man einige Tage vor Gebrauch einweichen um etwaige Schadstoffe zu entfernen. Hat man das alles beachtet, braucht man einen Ansatz Grindals. Zu Anfang wenig füttern, erst bis sie sich vermehrt haben kann man etwas mehr füttern. Als Futter für die Grindals verwende ich ein Gemisch aus Milupa, Haferschleim, Brekies - Katzenflocken und Frolic - Hundeflocken. Die beiden letztgenannten muß man vorher fein reiben. Die Grindals muß man jeden Tag füttern, aber nicht zu viel, da das restliche Futter, daß die Würmer nicht fressen, sonst zu schimmeln anfängt. Die Futterstelle wird mit einer dünnen Glasplatte abgedeckt, um die Würmer leichter zu entfernen. Auch sollte die Temperatur 23 ° nicht überschreiten. Von Zeit zu Zeit muß man das Substrat ein paar mal durchwaschen, sonst fängt es zu riechen an. Ich habe es auch auf gut ausgewaschenem Torf versucht. Auch das funktioniert. Es empfiehlt sich, mehrer Ansätze als Reserve zu haben.

Anhang: Die als Fischfutter in Frage kommenden gehören fast alle zu den Wenigborstern (oligochaeta). Dazu gehören Enchytraen, Grindalwürmer, auch Tubifex und Regenwürmer.

Engelbert FISCHER

 

Ein ca 2 - 3 cm dicker Schaumstoff wird mit Aquarienwasser gut ausgewaschen. Danach wird der Schaumstoff mit abgestandenem Aquarienwasser befeuchtet und in ein dafür geeignetes Gefäß (zB Tupperware) gegeben. Als Futter dienen getrocknete (ca 14 Tage) und geriebene Frohlic Ringe. Ebenfalls eignen sich Abfälle aus der Schnittindustrie.

Das Futter muß mit einer Glasscheibe abgedeckt werden. Die Glasscheibe wird zum Verfüttern der Würmer ins Aquarium gehalten.

Um ein besseres Wachstum der Würmer zu ermöglichen, können diese mit Vitaminen gefüttert werden. Die Vitamine (Multi Vitaminkomplex von HW) werden dem abgestandenen Wasser, welches zur Befeuchtung dient, in geringer Dosis (ca 1 - 2 Verschlußkappen/Sprühflasche) beigegeben.

Ist das Futter verzehrt, so wird wieder neues beigegeben (ca 1/2 - 1 Teelöffel) und der Schaumstoff mit dem Wasser-Vitamingemisch befeuchtet.

Grindalwürmer gedeihen am besten bei 24 - 25 °.

Wenn unangenehmer Geruch wahrgenommen werden kann, sollte der Schaumstoff mit abgestandenem Wasser ausgewaschen werden und die Fütterung kann wieder beginnen. Die Feinporigkeit des Schaumstoffes macht es möglich, daß trotz waschens noch genug Tiere für einen Ansatz im Schaumstoff verbleiben.

Franz SCHERLEITNER

 

Mikro (Turbatrix, Anguillula)

Um Mikrowürmer halten zu können, benötigt man - nach meiner Methode - nur einen ca 15 x 10 x 10 (L x B x H) cm großen Behälter mit Deckel (zB Tupperware oder ähnliches), einen Pinsel und natürlich einen Zuchtansatz. Ich verwende durchsichtige Behälter, da die Würmer sowohl von Innen, als auch von Außen, besser sichtbar sind. Die angeführte Größe dieser Gefäße läßt sich natürlich variieren.

Ein Zuchtansatz, am besten von einem befreundeten Aquarianer, wird im Behälter gleichmäßig verteilt und schon ist es geschafft. Zur Fütterung der Mikrowürmer verwende ich Mischbrot. Solche Brotscheiben werden in kleine Stücke geschnitten und ich lasse sie trocknen. Sobald sie hart geworden sind, kann das Brot in den breiigen Ansatz gelegt und mit etwas Wasser beträufelt werden. Schon nach einigen Stunden überziehen die Würmer das Brot und es beginnt sich regelrecht aufzulösen. Wenn die Brotstücke schon beinahe verschwunden sind, wird nachgefüttert. 

Die Mikrowürmer haben die tolle Eigenschaft, dass sie an den Behälterwänden ca 1 - 2 cm aus ihrem Ansatz klettern und sich dort mit einem Pinsel problemlos abnehmen lassen. Die Zucht der Mikrowürmer ist wirklich sehr einfach, es ist lediglich darauf zu achten, dass stets getrocknete Brotreste vorhanden sind und der Ansatz nicht austrocknet. Es kann mal vorkommen, dass sich auf der Oberfläche des Ansatzes ein Belag bildet. Bislang hatte ich aber keinerlei Probleme diesen wieder weg zu bekommen. Meist tropfe ich etwas Wasser darauf oder drücke ihn mit den Brotstücken einfach tief in den Ansatz.

Obwohl der Geruch eines derartigen Ansatzes nicht wirklich gut ist, können die Behälter - so wie in meinem Fall - auf die Abdeckscheiben der Aquarien gelegt werden. Selbst in unmittelbarer Nähe ist nichts davon zu riechen.

Erwähnenswert scheint mir noch eine Erfahrung, die ich gemacht hatte. Als ich mit der Zucht der Mikrowürmer begann, habe ich den Deckel nur lose auf den Behälter gelegt, sodaß er nicht luftdicht abschloß. Durch die kleinen Spalten gelangten aber Obstfliegen in den Behälter und benutzten meinen Ansatz als Ablaichsubstrat. Die Larven ließen sich zwar relativ gut entfernen, aber seither schließe ich meine Behälter gut ab.

Ich verfüttere die Mikrowürmer hauptsächlich an meine Lebendgebärenden und auch an verschiedenste Jungfische. Abschließend wünsche ich noch gutes Gelingen. 

Günther EIGNER

 

Ca 1 - 2 cm dicke Brotscheiben (normales Mischbrot) werden für etwa 24 Stunden in Wasser eingeweicht und danach zerdrückt, bis ein dickflüssiger Brei entsteht (ähnlich Kartoffelpürree). Dieser Brei wird in ein Gefäß (zB Tupperware) gegeben und mit einem Mikroansatz (ca 1 Teelöffel) versetzt. Nach 4 - 5 Tagen hat die Vermehrung der Mikrowürmer so stark eingesetzt, daß sie die Wand des Gefäßes hochklettern und von dort problemlos mit einem Pinsel zur Fütterung entnommen werden können. Der Behälter darf nicht luftdicht schließen. Sollte am Anfang auf dem Brei ein grauer Belag entstehen, machen Sie sich keine Sorgen - das ist normal und verschwindet in den nächsten Tagen.

Franz SCHERLEITNER

 

 

Obstfliegen (Drosophila melanogaster)

Ich verwende zur Zucht der flugunfähigen Drosophila hohe Plastikbehälter (siehe Bild) mit einem gut schließenden Deckel. In den Deckel schneide ich ein Loch, welches mit etwa 2 cm dicken Schaumgummi verschloßen wird. Es ist natürlich auch möglich, statt des Deckels nur Schaumgummi zu verwenden. Der Schaumgummi ist insofern notwendig, als das erstens Luft in den Behälter gelangen kann und zweitens keine Kreuzung mit anderen fliegenden Obstfliegen erfolgt.

In den Plastikbehälter gebe ich als Futter für die Fliegen eine etwa 1 cm hohe Schicht aus folgendem Rezept: 10 Eßlöffel Fruchtmüsli, 1 Packung Trockengerm, 2 - 3 Eßlöffel Apfelessig und 2 - 3 Eßlöffel Wasser. Die Reste dieses Fliegenfutters lassen sich in gut verschlossenen Behältern ohne Probleme für zumindest 2 oder 3 Wochen im Kühlschrank lagern. Es gibt auch noch zahlreiche andere Futterrezepte, aber ich habe mich für dieses Gemisch entschieden, da es keinerlei Probleme verursacht, doch lange haltbar ist und vorallem - weil es eben einfach nur "funktioniert".

Auf diesen Futterboden lege ich noch ein zerknülltes Blatt einer Zeitung, damit die Fliegen eine Klettermöglichkeit haben. Nun kommen die Drosophila dazu, etwa 20 - 30 Stück reichen für einen Zuchtbeginn aus. Da meine Behälter durchsichtig sind, kann ich bereits nach einigen Tagen die ersten Larven an den Wänden kriechen sehen. Es folgt sodann eine explosionsartige Vermehrung dieser Tiere. 

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, um zum einen mit der Verfütterung zu beginnen und zum anderen weitere Zuchten zu starten. Da diese Fliegen die Angewohnheit besitzen, ständig an der Oberseite des Behälters herumzuklettern und somit beim Öffnen "flüchten" würden, empfiehlt es sich, leicht gegen die Plastikdose zu klopfen und so die Tiere wieder auf den Boden fallen zu lassen. Nun kann der Behälter gefahrlos geöffnet werden. 

Da ich nicht nur Fische, sondern auch Pfeilgiftfrösche mit diesen Fliegen füttere, leere ich nun die gewünschte Menge in einen weiteren Behälter, in dem sich Vitaminpulver befindet. Dieser Behälter wird dann geschüttelt, sodaß das Vitaminpulver an den Drosophila haften bleibt. Die so präparierten Fliegen schütte ich in ein sehr engmaschiges Sieb. Dadurch lassen sich die Reste des Vitaminpulvers absieben und weiterverwenden und die Drosophila können direkt aus dem Sieb verfüttert werden.

Nach einigen Tagen wird die Population der Fliegen im Behälter drastisch zurückgehen, bis schließlich keine einzige Fliege mehr vorhanden ist. Aus diesem Grund führe ich zumindest vier Ansätze. Wie bereits oben erwähnt, erfolgt aus den frisch geschlüpften Jungfliegen die neue Zucht. Durch dieses Rotationsprinzip verfüge ich ständig über genug Lebendfutter.

Günther EIGNER

 

Die Obstfliege ist eines der besten Futtertiere überhaupt (Laichansatzfördernd). Sie ist leicht in großen Mengen zu Züchten und wegen ihrer Flugunfähigkeit bequem zu verfüttern.

Hier ein ausgezeichnetes "Rezept" für 2 Ansätze:

Man nehme: 1 Würfel frische Hefe (42 g)

1 Eßlöffel Zucker

und 100 ml Fruchtessig

Die Zutaten werden gründlich vermischt.

Als Behälter verwende ich durchsichtige Plastikdosen mit Schraubverschluß. In den Deckel habe ich ein größeres Loch ausgesägt, daß ich wiederum mit einem 5 mm Schaumgummi zugeklebt habe. Die Geruchsbelästigung ist praktisch null und die Fliegen bekommen trotzdem genug Luft zum Atmen.

Dann nehme ich ein Stück Haushaltswatte, teile sie in der Mitte (2 Ansätze) und lasse sie mit dem Brei vollsaugen. Man legt die vollgetränkten Wattestücke jeweils in eine Dose und gibt einen Zuchtansatz hinein, den man sich von einem befreundeten Aquarianer besorgen kann. Nach ein paar Tagen sieht man schon die ersten Maden und nach ca 14 Tagen kann man die erste "Ernte" einfahren. Bei kontinuierlicher Befeuchtung der Watte kann man seinen Zuchtansatz viele Wochen erhalten.

Wenn man so jede Woche zwei neue Gläser ansetzt, hat man immer massenhaft Fliegen zur Verfügung und die Fische werden es Ihnen mit gesundem Wachstum und ausgezeichneten Laichansatz danken.

Wolfgang VOLLNHOFER

 

Pantoffeltierchen (Paramecium caudatum)

Pantoffeltierchen sind ein hervorragendes Erstfutter für sehr kleine Fischbrut (Salmler, etc), wenn Salinenkrebschen wegen ihrer Größe noch nicht genommen werden können.

Hier eine Zuchtanleitung:

Ich nehme ein großes, leeres Gurkenglas (ca 3,5 Liter) und fülle es mit normal temperiertem Wasser. Dazu verwende ich Leitungswasser, denn wenn man Aquariumwasser nimmt, hat man auch eine Unzahl anderer Infusorien. Ich will aber nur "reine Pantoffeltierchen" züchten. Dann nehme ich ein Ei und trenne das Eigelb vom Eiklar. Das Eigelb (Dotter) gebe ich in ein Glas mit Wasser und verrühre es kräftig (man kann es ca eine Woche im Kühlschrank aufbewahren).

Dann besorgt man sich von einem Vereinskollegen oder "Pantoffeltierchenbesitzer" einen Zuchtansatz und schüttet diesen in das Gurkenglas. Das verrührte Eigelb wird nun solange zugesetzt, bis das Wasser leicht trübt. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man das ganze Glas lichtgeschützt aufbewahren (muß es aber nicht).

Die Pantoffeltierchen werden sich in Massen vermehren. Man erkennt es leicht an sich "bewegenden Wolken" im Glas. Die Tierchen werden immer mehr und das Wasser wird immer klarer - dann ist es an der Zeit, sie erneut mit dem Eigelb zu Füttern. Wenn man den Ansatz einmal nicht braucht, kann man auch monatelang nicht füttern. Bei erneuter Anfütterung werden sich noch immer genug Tierchen im Ansatz befinden und sich sogleich wieder massenhaft vermehren.

Über verschiedene Verfütterungsmethoden siehe Tips&Tricks.

Wolfgang VOLLNHOFER

 

Pantoffeltierchen werden zusammen mit anderen Einzellern von Tümplern als Staubfutter bezeichnet. Sie lassen sich am einfachsten in 2 - 3 Liter Gläsern züchten. Diese Gläser werden mit abgestandenen Leitungswasser gefüllt und dann mit einigen Pantoffeltierchen "geimpft".

Gefüttert werden die Pantoffeltierchen mit 8:1 verdünntem Eidotter, welcher auch noch mit einer Messerspitze Salz versehen werden kann. Das heißt, ein roher Eidotter wird mit 8 Teelöffel Wasser verdünnt. Die Fütterung sollte so vor sich gehen, daß das Wasser leicht trübt (milchig).

Bei dunkler Haltung und bei einer Temperatur von 25 - 27 ° vermehren sich die Pantoffeltierchen explosionsartig. Zum Reinigen der Infusorien gibt man aus den 3-Liter Gläsern das Wasser in eine Flasche mit langem Hals (siehe Zeichnung). Nach 2 - 3 Stunden gelangen die Pantoffeltierchen durch die lockere Watte in das reine Wasser und können verfüttert werden.

Franz SCHERLEITNER

 

Springschwänze (Collembolen)

Springschwänze werden in viereckigen Haushaltsdosen gezüchtet und zwar wird Bau- oder Alabastergips mit Eisenoxyd und Wasser zu einem Brei gerührt und in die Haushaltsdose gefüllt, ca 2 cm hoch. Nach 8 - 10 Minuten ist der Brei hart. Alabaster- oder Baugips härtet nicht so schnell wie Elektrikergips. Eisenoxyd färbt den Gips schwarz und ist ungiftig. Den Gips färbt man schwarz, damit man die Springschwänze besser sieht.

Jetzt gibt man die Springschwänze in den vorbereiteten Behälter. Ganz wichtig ist Baumrinde in der Größe eines 10-Schilling-Stückes oder ein bißchen größer. Man legt die Rinde immer auf das Futter. Apropos Futter, gefüttert werden die Springschwänze mit Fischfutter (Flockenfutter). Futter immer mit Rinde abdecken, sonst fängt es zu schimmeln an. Den Gips immer feucht halten. Die Gipsmethode ist schon überholt. Einfacher und mit weit weniger Arbeitsaufwand ist die Schaumstoffmethode (siehe Grindalwürmer).

Franz SCHERLEITNER

 

 

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