Poecilia sphenops (Black Molly)

 

gezüchtet von: Günther EIGNER, Helga FICHTNER, Andreas FIEDLER, Engelbert FISCHER, Maria PETUTSCHNIG, Johann RABEDER, Willi SCHWARZ, Wolfgang SLONIMSKY ("Salz und Pfeffer"), Fam SPITZER, Franz und Eleonora STIDL, Rudolf THURNER ("Gelb-schwarz"), Wolfgang VOLLNHOFER, Lothar WAGNER, Günther ZITZMANN

 

Zuchtbericht von: Günther EIGNER

Ich halte und züchte Poecilia sphenops, den "Black Molly" in einem 50-Liter Becken. Der Black Molly erreicht eine Größe von etwa 6 cm und wird bei einer Temperatur von ca 18 - 28° gehalten. Nachzuchten sind meist nicht rein schwarz, sondern schwarz-weiß gefleckt. Die Wildform des Black Molly ist wesentlich heller (bläulich-grün). Auch von dieser Art gibt es verschiedene Zuchtformen (Lyra-Molly, etc).

Zur Zucht wird ein trächtiges Weibchen, welches leicht an der Bauchfülle zu erkennen ist, in einen Guppytank. In diesem Guppytank befindet sich ein Abtrenngitter, durch welches die Jungtiere fallen und so von der Mutter nicht mehr gefressen werden können.Da dieser Guppytank sehr klein ist und auch schlecht durchflutet wird, versuche ich, die Tiere so knapp vor der Geburt wie nur möglich umzusetzen.

Anschließend wird das Muttertier wieder zurück ins 50-Liter Becken gesetzt und die Jungtiere in ein Ausschwimmbecken überführt. Die Aufzucht erfolgt mit Artemien und kleinem Trockenfutter.

 

 

Zuchtbericht von: Helga FICHTNER

 

Black Mollys waren der Erstbesatz in meinem ersten Aquarium. Damals noch 54 Liter – was natürlich schnell geändert wurde – und mehrere und größere Becken angeschafft wurden.

Ich habe die Mollys vergesellschaftet mit den Korallenplatys in einem Becken mit 80 cm Kantenlänge und Inhalt von 112 Litern. Das Becken ist mit Hornkraut ziemlich dicht bewachsen, hin und wieder muß ich ausdünnen, damit die Fische noch schwimmen können. Der weitere Besatz ist so zusammengestellt, daß es keine Freßfeinde für die beiden Arten gibt – das sind konkret Corydoras paleatus, Ancistrus cf. dolichopterus und ein Hexenwels.

In dem Pflanzendickicht kommen naturgemäß sehr viele Jungfische auf und werden nicht von den Alltieren behelligt.

Black Mollys neigen dazu, leicht zu kränkeln, taumeln, weiße Flecken zu bekommen. Hier hilft meist ein Zusatz von Salz zum Aquarienwasser. Es sollte hierbei jedoch auf den restlichen Besatz des Aquariums geachtet werden, Salmler, Welse usw. vertragen dies nämlich gar nicht und Pflanzen können auch beleidigt reagieren!

 

 

 

Zuchtbericht von: Andreas FIEDLER

 

Poecilia sphenops

Die Black Mollys sind meiner Meinung nach leicht zu züchten. Zum Züchten der Fische habe ich einen besonderen Trick entwickelt. Die Fische werden in einem volleingerichteten 60-Literbecken in einem Schwarm von ungefähr 10 Tieren gehalten. Nach der Paarung kommt das trächtige Weibchen in einen selbstentworfenen Ablaichkasten. Dieser Ablaichkasten besteht aus einem Netzbecken zum Einhängen in das Aquarium. In dieses Netzbecken kommt eine Zwischenwand aus einem großmaschigen Netz. Achtung ! Das Netz darf nicht zu groß sein, sonst bleibt das Muttertier in den Netzmaschen hängen und stirbt dort.

In eine dieser Hälften kommen viele Pflanzen. Die andere Hälfte bleibt unbepflanzt. Nun setze ich das trächtige Weibchen in den Ablaichkasten und hänge diesen vor einen starken Filter, der die Jungfische später durch das Netz in die bepflanzte Nebenkammer drückt. Somit habe ich fast keine Verluste der Jungfische, wenn das Weibchen den Jungen nachstellt. Diese Methode funktioniert auch bei Xiphophorus maculatus.

 

 

Zuchtbericht von Fam SPITZER

 

Black Molly´s werden bei uns in einem bepflanztem 240-Liter Becken mit folgenden Wasserwerten gehalten:

ph - 6,5

gH - 7

kH - 6

Temperatur: 23°

Nachdem die ersten beiden Jungtiere Zufallstreffer waren, haben wir verschiedene Methoden ausprobiert:

 

Zuchtbericht von: Rudolf THURNER

Beschreibung:

Er kommt von Mexiko bis Kolumbien vor. Poecilia sphenops gehört zu den Lebendgebärenden Fischen und liebt hartes Wasser (immer ein wenig Salz zugeben). Dieser Fisch wurde bereits von einigen Vereinskollegen beschrieben und ich möchte mich ihrer Meinung anschließen.