gezüchtet von: Helga FICHTNER, Josef SLEZAK, Rudolf THURNER, Christian TREMMEL
Zuchtbericht von: Helga FICHTNER

Vereinskollege Rudi Thurner hat mir die Gattung Regenbogenfische schmackhaft gemacht. Da ich meine Malawibarsche abgegeben hatte, habe ich bei einer unserer Versteigerungen im Verein zwei Pärchen dieses sehr schönen Regenbogenfisches ersteigern können.
Sie kamen mit den gleichzeitig ersteigerten M. lacustris in ein Becken mit 220 Liter Fassungsvermögen. Da sie noch recht klein waren, habe ich ca. 1 Jahr gewartet, bis ich sie zum ersten Mal zur Nachzucht gezielt angesetzt habe.
Dazu habe ich ein Männchen mit beiden Weibchen in ein 54 Liter fassendes Becken gesetzt. In dem Becken befand sich nur ein schönes Büschel Javamoos. Dieses lieben alle Regenbogenfische als Ablaichsubstrat. Das Männchen hat gebalzt und die beiden Mädels ganz schön gefordert.
Nach einer Woche habe ich die Elterntiere rausgefangen und das Javamoos mit dem Wasser aus dem Zuchtbecken in ein 12-Liter Becken gegeben. Es dauerte nicht lange und schon waren die ersten Winzlinge zu sehen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch kein allerfeinstes Futter. Ich hatte lediglich BabyStar und entkapselte Artemia zur Fütterung zur Verfügung. Trotz dieses Handikaps habe ich 10 Jungfische groß bekommen. Fünf davon schwimmen heute mit den anderen Arten in meinem 650er Regenbogenbecken, fünf habe ich nach großer Überredungskunst abgegeben.
Zuchtbericht von: Rudolf THURNER

Vorkommen:
Der Tebera - Regenbogenfisch, wie er auch genannt wird, stammt aus dem Tebera - See in Papua - Neuguinea.
Beschreibung:
Mit einer Körperlänge von 10 - 12 cm zählt er zu den mittelgroßen Regenbogenfischen. Die Geschlechtsreife tritt erst nach einem Jahr, oder mit ca 6 cm Größe, ein (so wie bei den meisten Regenbogenfischen).
Das Äußere der Fische wird durch eine gelbe bis goldene Grundfarbe geprägt, von der sich ein breiter, blauer, leuchtender Längsstreifen abhebt. Als Hochlandbewohner schätzen sie eine etwas kühlere Wassertemperatur. Ca 20 - 24 ° C ist ausreichend. In ihren Heimatgewässern liegt der pH-Wert bei 7,5. Bei mir laichen die Tiere auch bei pH 8,5 problemlos. Die Wasserhärte sollte dennoch nicht zu hoch ausfallen.
Zucht:
Zucht und Aufzucht ist unter Chilaterina sentaniensis beschrieben.