gezüchtet von: Roman KÖNIG, Barbara SPITZER
Zuchtbericht von: Barbara SPITZER (10 Jahre)

Bei einem Tauschtag in Leobersdorf durfte ich mir 5 Apfelschnecken kaufen. Zu Hause setzte ich sie in das Becken meiner Eltern. Als zusätzliches Futter bekamen sie Stücke von Zucchinis und Gurken, die ich mit einer Niro-Schraube beschwerte. Außerdem gab ich ihnen manchmal ein überbrühtes Salatblatt ins Becken.
Über dieses Zusatzfutter freuten sich auch die Welse meiner Schwester. Im herbst 1999 entdeckte ich plötzlich weißlich-grau-beige Gebilde am Aquarienrand. Papa sagte mir, dass das Schneckengelege sind. Jede Woche kamen 1 - 2 Gelege dazu.
Einmal konnte ich eine Schnecke beobachten, wie sie aus dem Wasser kletterte und sich umdrehte. Zwischen Gehäuse und Fuß presste sie kleine weiche Eier heraus. Diese wanderten wie auf einem unsichtbaren Förderband langsam nach oben. Das dauerte einige Stunden.
Danach trockneten die Gelege 3 - 4 Wochen am Aquarienrand oberhalb der Wasserlinie dahin. Eines Tages konnte ich beobachten, wie das Innere der hart gewordenen Hülle zusammensackte. Am nächsten Tag perlten die jungen Schnecken ins Wasser. Innerhalb eines Tages verteilten sie sich im ganzen Becken.
So plötzlich wie die Schnecken Eier gelegt haben, so plötzlich hörten sie auch auf. Ab Ostern kamen sie nicht wieder aus dem Wasser. Nach einem halben Jahr haben ungefähr 1/4 der Jungen überlebt. Jetzt habe ich schon wieder ein Gelege.